Das Fest (Demo) (C) 2009zur Übersicht
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Melodie, Instrumente, Arrangement: Ragin; Text, Gesang: Eira3:58

Der König lud alle die Fürsten ein,
den Frieden zu feiern, zu trinken den Wein.
Sie hatten schon lange gestritten, gekämpft,
die Freude am Treffen war etwas gedämpft.

Sie kamen zu vielen dem König zur Ehr´,
zu hören manch Liedchen und seltene Mär.
Mit Wein brachten Maiden das Feiern in Gang,
es tanzten die Mädchen zu Lied und Gesang.


Sie sangen und tanzten bis tief in die Nacht,
der König, der hat sich ins Fäustchen gelacht.
Bald stark berauscht und doch immer mehr
sollten sie trinken: "Mundschenk komm her!!!"


Es sangen die Mannen und tranken zuviel,
sie tanzten mit Mädchen, versanken im Spiel.
Des Königs Gefolge stand nüchtern bereit.
Sie zückten die Waffen zum endlichen Streit.

Der Hinterhalt wurde zu spät entdeckt,
so wurden sie alle hingestreckt.
Verraten vom König aus Gier an der Macht
wurd allen den Fürsten der Garaus gemacht.


Sie sangen und tanzten bis tief in die Nacht,
der König, der hat sich ins Fäustchen gelacht.
Der Wein floß in Strömen, niemand hielt Wacht,
am Morgen schon wurden sie umgebracht.

Die Sonne schien hinein in den Saal,
der Toten Gesichter waren fahl.
Die edlen Frauen weinten nun sehr,
denn nun war der schreckliche König ihr Herr.


So gingen die Jahre in Schrecken und Graus,
doch wuchs da ein Sohn in des Fürsten Haus.
Voll Hoffnung auf ihm ruht nun jeder Blick,
dass er noch kann wenden der Menschen Geschick.


So wird dann einst im festlichen Saal
gedeckt sein die Tafel für Königs Mahl,
die Rache vollstreckt für Vaters Tod.
So bringt er die Ordnung wieder ins Lot.


Foto: R. Möws