Das Gräberfeld Ekornavallen bei Broddetorp (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)
RAÄ-Nummer: Hornborgar 29:1 (Schwedisch)



Koordinaten: 58°16'43.95" N, 13°36'13.43" O (Google Maps öffnet sich in einem neuen Fenster)
Eine bessere Satellitenansicht bei Eniro.se gibt es hier.


Das Gräberfeld Ekornavallen liegt im Tal des Flüsschens "Slafsan", einem Gebiet, das reich an Altertümern ist. Die ersten Bestattungen auf diesem Gräberfeld fanden um 3000 v.u.Z. statt. Der Platz wurde dann für mindestens 4000 Jahre als Gräberfeld benutzt. Dadurch sind hier Gräber aus vielen unterschiedlichen Epochen vorhanden.
Die Ältesten Plätze sind die vier Ganggräber und das Steinkistengrab (Hällkista) aus der Jungsteinzeit. Das Steinhügelgrab ist aus der älteren Bronzezeit. Die jüngsten Gräber, aufgestellte Grabsteine und Steinringe (Domarringe), stammen aus der Eisenzeit und wurden vor etwa 2000 bis 1000 Jahren errichtet. Aus alten Karten und Beschreibungen kann man erkennen, daß hier auf Ekornavallen einmal weit mehr archäologische Stätten vorhanden waren.
Die Informationen und die Karte stammen von Informationstafeln vor Ort.

Für eine größere Kartenansicht auf das Bild klicken.


Ekornavallen liegt links der Straße Torbjörntorp - Broddetorp, etwa 8 Kilometer hinter Torbjörntorp. Dort befindet sich auch ein Parkplatz.




Die 4 am südlichen Ende befindlichen Bautasteine aus der Eisenzeit. Sie stehen ziemlich genau in Süd-Nord Ausrichtung. Im Hintergrund links das Steinhügelgrab. Davor, im Tal, die vierbeinigen Rasenmäher.









Eine seltene, dreieckige Steinsetzung aus der Eisenzeit.



Die Reste des schwer beschädigten Steinkistengrabes.



Die das Steinkistengrab umgebende Steinsetzung ist noch teilweise zu erkennen.



Das beschädigte Ganggrab am südlichen Ende des Gräberfeldes.



Das Grab aus Richtung Westen. Im Hintergrund die Bautasteine.



Das beschädigte Ganggrab "Girommen" (Ofen der Riesin).



Girommen. Im Hintergrund wieder die Bautasteine.



Girommen. Bei Ausgrabungen wurde ein Steinmeißel, Bernsteinsplitter und verzierte Tonscherben gefunden.



Girommen. Deutlich sind die Beschädigungen zu sehen.



Der Kleinere der beiden Domarringe.



Der größere Domarring.



Das Steinhügelgrab. Es ist 2 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 20 Metern.



Der äußere Kreis aus quergelegten Steinblöcken sichert den Hügel gegen Abrutschen.


Fotos: R. Möws 08/2008