Die Kreisgrabenanlage Schönebeck (Zum Vergrößern auf die Bilder klicken)






Die Kreisgrabenanlage von Schönebeck kann auf das Neolithikum und die Bronzezeit datiert werden.
Sie befindet sich nur 1,4 km nordwestlich der Kreisgrabenanlage Pömmelte, die in den Jahren 2005 bis 2008 vollständig ausgegraben wurde. Beide Anlagen wurden wurden zuerst auf Luftbildern entdeckt, bestehen aus mehreren konzentrischen Systemen von Grabenanlagen und haben einen Durchmesser von ca. 80 Metern.

Bei dieser Anlage konnte das bereits durch geomagnetische Prospektion in den Jahren 2003-2004 nachgewiesen werden.

Momentan stehen mir nur Fotos der Ausgrabung zur Verfügung. Sobald ich weitere Informationen erhalte, werde ich sie dann hier einarbeiten.

Nebenstehendes Foto ist ein geomagnetischer Plan der Anlage. Ein Klick auf das Foto öffnet einen Link zu einer Pressemitteilung des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, mit dessen freundlicher Genehmigung auch dieses Foto hier verwendet wird.

Hier ein weiterer Link zu "Archäologie Online" mit Informationen zur Ausgrabung.




Im geomagnetischen Plan gut zu erkennen: Die Störung des Kreisgrabens mit dem den doppelten Kreisgraben schneidenden kleineren Graben.














Deutlich zu erkennen die Muldenform und Tiefe des Grabens.

Im Vordergrund ist am unterschiedlich starken Wuchs des Getreides deutlich die Kreisform eines weiteren Grabens zu erkennen. Im MIttelpunkt befindet sich ebenso eine Bodenveränderung, die das Getreide dort kräftiger wachsen lässt.


Fotos: R. Möws 06/2011